Hanne Grießmann, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Forschungsstelle Jeremias Gotthelf)

E-Mail
hanne.griessmann@unibe.ch
Büro
D 403
Postadresse
Universität Bern
Forschungsstelle Jeremias Gotthelf
Muesmattstrasse 45
3012 Bern

Beruflicher Weg

  • seit 2019 Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Textphilologie) an der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf, Teilprojekte «Korrespondenz» und «Romane und Erzählungen» 
  • 2019: freie Mitarbeit im Verlagskollektiv der Edition Assemblage
  • 2014–2015: Wissenschaftliche Hilfskraft an der HAB Wolfenbüttel, Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel, Projekt «Text und Rahmen – Präsentationsmodi kanonischer Werke», Teilprojekt «Mediengeschichte der Psalmen», Leitung: PD Dr. Ursula Kundert
  • 20214: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der WWU Münster, Projekt «Niederdeutsch in Westfalen – Historisches Digitales Textarchiv», Leitung: AOR Dr. Robert Peters
  • 2004–2014: Magisterstudium der Deutschen Philologie, Neueren und Neuesten Geschichte und Philosophie an der WWU Münster

Aufsätze

  1. unde giff mek, dat ek dyn arme navolgherinne sy. Untersuchungen zu mittelniederdeutschen Gebetbuchhandschriften aus den Augustiner-Chorfrauenstiften Heiningen und Marienberg, in: Ihden, Sarah; Dreesen, Katharina; Langhanke, Robert (Hg.): Studien zur mittelniederdeutschen und frühneuhochdeutschen Sprache und Literatur, Hildesheim 2021, S. 81–108.
  2. Visitacion vnd reformacion. Zur Observanzbewegung der Franziskaner und Klarissen im Spätmittelalter, in: Vosding, Lena (Hg.) Schreib die Reformation von Munchen gancz daher. Teiledition und historische Einordnung der Nürnberger Klarissenchronik (um 1500), Nürnberg 2012, S. 31–44.
  3. (gemeinsam mit Almut Breitenbach, Anna Durwen und Tobias Ensleit) Der Ordenschronist Nikolaus Glassberger und die Nürnberger Klarissenchronik, in: Vosding, Lena (Hg.): Schreib die Reformation von Munchen gancz daher. Teiledition und historische Einordnung der Nürnberger Klarissenchronik (um 1500), Nürnberg 2012, S. 61–82.

Mitarbeit

  1. Lateinisch-mittelniederdeutscher Psalter mit Kommentar Cod. Guelf. 81.10 Aug. 2°, hg. von Ursula Kundert, Wolfenbüttel 2015.

Artikel

  1. Ein deutscher Flüchtling, in: Reiling, Jesko; von Zimmermann, Christian; von Zimmermann, Karin (Hrsg.): Gotthelf-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Berlin 2025, S. 287f.
  2. Johannes Veghe: Predigten (Kollationen), in: Peters, Robert/Roolfs, Friedel Helga (Hgg.): Plattdeutsch macht Geschichte. Niederdeutsche Schriftlichkeit in Münster und im Münsterland im Wandel der Jahrhunderte, Münster 2008, S. 131–133.

Rezensionen und Ausstellungsbesprechungen

  1. Anton Aulke: Lesebuch. Zusammengestellt und mit einem Nachwort von Klaus Gruhn. Köln: Aisthesis Verlag 2001 (Nylands kleine westfälische Bibliothek, Bd. 25). 153 Seiten, in: Jahrbuch der Augustin Wibbelt-Gesellschaft 30 (2014), S. 133–137.
  2. Ausstellungsbesprechung: Die Zisterzienser – Das Europa der Klöster (LVR-LandesMuseum Bonn), in: mittelalter.hypotheses [Weblog], 23.03.2018.

Blogbeiträgen und Interviews

  1. Gasser, Michael: Vom Tintenfass zur Tastatur, in: uniFOKUS. Das Magazin der Universität Bern, März 2026, S. 33–36 (Interview zusammen mit Dr. Roland Reichen).
  2. Die Bibliothek im Buch? Mittelniederdeutsche Mariengebete in Gebetbüchern aus den Augustiner-Chorfrauenstiften Heiningen bei Wolfenbüttel und Marienberg vor Helmstedt, in: mittelalter.hypotheses [Weblog], 23.02.2017
  3. Von Phantasiewesen, pummeligen Schosshunden und einer fidelen Wildsau, in: Blog des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel [Weblog], 18.05.2016.
  4. Handschriftliche Vielfalt im Griff der spitzen Klammern, in: Blog des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel [Weblog], 17.09.2015.

Dissertationsprojekt

Ort – Objekt – Gebetstext. Mittelniederdeutsche Mariengebete aus dem ehemaligen Augustiner-Chorfrauenstift Heiningen (Arbeitstitel)
Erstbetreuung: Prof. Dr. Kathrin Chlench-Priber, Universität Bonn, Ältere deutsche Literatur
Zweitbetreuung: PD Dr. Britta-Juliane Kruse

  • HS 2025: Modulkurs «Einführung in die Editionsphilologie» (gemeinsam mit Dr. Roland Reichen und PD Dr. Christian von Zimmermann)
  • HS 2024: Modulkurs «Einführung in die Editionsphilologie» (gemeinsam mit Dr. Roland Reichen, Dr. Patricia Zihlmann und PD Dr. Christian von Zimmermann)
  • Feb. 2024: ZB Zürich, Winter School «Einführung in die digitale Editorik. Briefe mit TEI codieren und publizieren» (gemeinsam mit der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf)
  • HS 2023: Modulkurs «Einführung in die Editionsphilologie» (gemeinsam mit Dr. Patricia Zihlmann und PD Dr. Christian von Zimmermann)
  • Aug. 2023: ZB Zürich, Summer School «Einführung in die digitale Editorik. Briefe mit TEI codieren und publizieren» (gemeinsam mit der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf)
  • SoSe 2017 Universität Osnabrück, Seminar „Lektüre mittelniederdeutscher Texte“ (gemeinsam mit Prof. Dr. Harald Haferland)
  • FS 2026: Mentorin im Programm «Wo*mentoring» der Universität Bern
  • seit HS 2024: Vertretung der Assistierenden im Collegium Decanale der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern
  • 2018–2019: Doctoral Exchange Grant der Zeno Karl Schindler-Stiftung, Forschungsaufenthalt an der Université de Fribourg, SNF-Projekt „Deutschsprachige Gebetbuchliteratur des Mittelalters. Untersuchungen zu ihrer Überlieferung, Form und Funktion“
  • 2017: Reisestipendium des DHI Paris für Session „#allesdigi – Diskussion von Vor- und Nachteilen digitaler Editionen“ beim histocamp2017 in Darmstadt
  • seit 2017: Redakteurin beim Wissenschaftsblog «Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte»
  • 2015–2018: Promotionsprogramm der Universität Osnabrück und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel „Wissensspeicher und Argumentationsarsenal. Funktionen der Bibliothek in den kulturellen Zentren der Frühen Neuzeit“